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Kommentare und Stellungnahmen zur Schachtanlage Asse

Aktuelle Debatten und Ereignisse, die die Schachtanlage Asse betreffen: An dieser Stelle finden Sie BfS-Stellungnahmen sowie Meinungsbeiträge der PressesprecherInnen zu aktuell diskutierten Themen.

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Sitzung des Ausschusses des Deutschen Bundestages für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Quelle: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Stellungnahme Asse: Fachgespräch des Umweltausschusses des Bundestags

Stellungnahme von Dr. Jörg Tietze, Projektleiter Asse, für das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zum öffentlichen Fachgespräch "Rückholung der Abfälle aus der Asse" am 18. Januar 2017 im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages.

Stellungnahme Maßnahmen zum Schutz der Umgebung rund um die Asse

Das BfS hat seit 2009 das Messnetz zur Umgebungsüberwachung ausgebaut und verbessert. Die Beschäftigten der Asse werden regelmäßig zum Schutz ihrer Gesundheit kontrolliert. Sowohl in der Umgebung rund um die Schachtanlage als auch unter den Beschäftigten gibt es keine Auffälligkeiten und keine erhöhten Messwerte. Die Werte der Umgebungsüberwachung entsprechen denen an anderen Orten in Deutschland. Bis heute lässt sich kein Zusammenhang zwischen dem Betrieb der Schachtanlage Asse und einer Krebshäufung in der Region herstellen.

Kommentar Das Asse-Phänomen: Viele Blüten, wenig Fakten

Das Asse-Phänomen ist ein gutes Lehrbeispiel in vielen Facetten und buntem Blütenreichtum. Eine der jüngsten Blüten erwuchs an der Frage, wie Banken Häuser und Grundstücke in Asse-Nähe bewerten. Laut Recherchen von Journalisten stufen Banker diese Immobilien als Risiko-Finanzierung ein, wodurch Käufer mit schlechteren Konditionen rechnen müssen. An keiner Stelle wurde danach gefragt, über welche Gefahren und Risiken eigentlich gesprochen wird. Allein das Wort "Asse" reicht, um eine Bewertungsgrundlage zu schaffen - eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Stellungnahme "Keine positiven Aspekte" beim Thema Asse?

Das Wirtschaftsgutachten zu den Arbeitsplatzeffekten im Projekt Asse hat erwartungsgemäß eine öffentliche Diskussion angestoßen. Wirtschaftswissenschaftler haben untersucht, wie sich die jährlichen Ausgaben in Höhe von derzeit über 100 Millionen Euro auf die Wirtschaft auswirken. Die Gutachter schätzen, dass die Investitionen allein im Jahr 2014 für den Erhalt von über 1.700 Arbeitsplätzen deutschlandweit gesorgt haben. Das BfS greift die Debatte auf.

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz