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Asse in 6 Schritten

Asse in 6 Schritten

Asse in 6 Schritten

Was für Abfälle liegen in der Asse? Was passiert mit der Schachtanlage? In einem interaktiven, grafisch unterstützten Rundgang bekommen Sie die wichtigsten Eckdaten, Entwicklungen und Hintergründe zur Schachtanlage Asse in Kürze erklärt

ODL-Messwerte

ODL-Messsonde mit Messwerteverlauf

ODL-Messwerte

Das Bundesamt für Strahlenschutz überwacht kontinuierlich die Umweltradioaktivität über ein deutschlandweites, engmaschiges Messnetz. Rund 1.800 Messpunkte, die sogenannten ODL-Sonden, messen die Ortsdosisleistung (ODL).

Dokumente & Unterlagen

Asse-Aktenordner

Dokumente & Unterlagen

Dokumente und Unterlagen, die die Schachtanlage Asse II betreffen, können hier gemäß § 57b Abs. 9 Atomgesetz (Lex Asse) eingesehen werden. Dazu gehören u.a. Briefwechsel mit Behörden und Ministerien, Gutachten oder Genehmigungsunterlagen.

Themen

Schachtanlage AsseNotfallplanung: Dokumentation einer mehrjährigen und offenen Diskussion zur Sicherheit der Asse

Bereits im Jahr 2009 stellte das BfS ein erstes Konzept zur Notfallplanung öffentlich vor. Dass die Notfallplanungen wichtig und notwendig sind, darin stimmten von Anfang an alle Beteiligten überein. In fachlichen Details der Umsetzung und deren Bewertung gab es immer wieder verschiedene Positionen. Darüber hat das BfS einen offenen, mehrjährigen Austausch geführt.

StrahlenschutzAsse–Zutrittswässer: Entsorgungsmöglichkeiten

Die Abgabe der Zutrittswässer ist eine Grundvoraussetzung für den sicheren Betrieb der Schachtanlage Asse. Dafür benötigt der Betreiber Planungssicherheit. Das BfS prüft deshalb verschiedene Varianten, um nach Möglichkeit Abhängigkeiten zu vermeiden. Neben der Entsorgung in einem ehemaligen Bergwerk gibt es noch eine Reihe weiterer Optionen.

StilllegungMaschinen für die Bergung der Abfälle

Für die Bergung von radioaktiven Abfällen aus einem sanierungsbedürftigen Bergwerk gibt es weltweit weder Erfahrungen noch Vorlagen. Dementsprechend lassen sich auf dem Markt auch nicht die Geräte und Maschinen finden, die speziell auf die Anforderungen der Schachtanlage Asse ausgelegt wären. Das BfS hat erste Recherchen und Studien in Auftrag gegeben, um den genauen Stand und Entwicklungsbedarf zu ermitteln.

StilllegungDie Notwendigkeit eines Zwischenlagers

Ein Zwischenlager ist Voraussetzung dafür, dass die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse gelingt. Denn solange es kein geeignetes Endlager für die geborgenen Abfälle gibt, muss das Bundesamt für Strahlenschutz den in Spezial-Containern verpackten Müll zwischenlagern. Das BfS kommt nach fachlichen Abwägungen zu dem Schluss, dass vorrangig nach Zwischenlagerstandorten im näheren Umfeld der Schachtanlage gesucht werden soll, die direkt an das Betriebsgelände angebunden werden können.

Schachtanlage AsseErkundung des Untergrundes

Mit Hilfe der 3D-Seismik ist es möglich, die Struktur des Untergrundes von der Oberfläche aus zu untersuchen und detailliert räumlich abzubilden. Daher wird das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) umfangreiche 3D-seismische Messungen im Gebiet der Schachtanlage Asse II durchführen.

Schachtanlage AsseGesundheitsmonitoring Asse

Die abgeschätzte Strahlenbelastung im Endlager Asse ist zu gering, als dass dadurch bei den Beschäftigten nachweisbar Krebserkrankungen ausgelöst werden könnten. Das ist das Ergebnis des ersten Schrittes des Gesundheitsmonitorings Asse, welches das Bundesamt für Strahlenschutz am 10. Februar 2011 vorgelegt hat. Das BfS hat die Strahlenbelastung der Beschäftigten für den Zeitraum 1967 bis 2008 rückwirkend abgeschätzt. Dazu wurden Daten des früheren Betreibers Helmholtz Zentrum München geprüft.

StilllegungWieso will das BfS die Abfälle aus der Asse nach Möglichkeit bergen?

Oberstes Ziel bei der Stilllegung der Asse ist die langfristige Sicherheit von Mensch und Umwelt. Das BfS muss als Betreiber der Schachtanlage Asse II einen dem Atomgesetz standhaltenden Nachweis führen, dass auch langfristig keine Gefahr für Mensch und Umwelt in der Region besteht. Dies ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand nur durch die Rückholung der Abfälle aus der Asse möglich.

StilllegungBfS setzt Experten-Empfehlungen zur Faktenerhebung um

11. Januar 2016: Die im Frühjahr 2015 vorgestellten Verbesserungsstrategien zur Bergung der Asse-Abfälle fließen in die weiteren Arbeiten zur Stilllegung der Schachtanlage Asse ein. Das BfS hat dazu bereits im Herbst 2015 mit ersten Planungen begonnen. Indes hat vor Einlagerungskammer 7 die Asse-GmbH mit einer weiteren Bohrung begonnen.

Schachtanlage AsseNotfallvorsorge

Zum sicheren Betrieb einer Schachtanlage verlangt das Bergrecht die "Vorsorge gegen vorhersehbare größere Ereignisse". Für die Schachtanlage Asse hat das BfS deshalb einen Notfall- und Alarmplan erstellt, der regelmäßig fortgeschrieben und aktualisiert wird.

Darüber hinaus sieht das Atomrecht weitergehende Notfallplanungen in Form einer systematischen Notfallvorsorge vor.

Weitere
Websites des BfS

Das Gebäudes des Hauptsitzes in Salzgitter

Bundesamt für Strahlenschutz

Verantwortung für Mensch und Umwelt: Das BfS arbeitet für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch ionisierende und nichtionisierende Strahlung.

www.bfs.de

Endlager Morsleben - Luftaufnahme

Endlager Morsleben

Die Schachtanlage Bartensleben in Morsleben diente der Kali- und Salzgewinnung, bevor sie 1971 zum Endlager für radioaktive Abfälle wurde. Bis 1998 wurden hier zunächst Abfälle aus Kernkraftwerken der DDR und später auch aus der Bundesrepublik Deutschland eingelagert. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat nun die Stilllegung des Endlagers beantragt.

www.endlager-morsleben.de

Der Förderturm von Konrad 1

Endlager Konrad

Schacht Konrad, ein stillgelegtes Eisenerz-Bergwerk im Stadtgebiet Salzgitter, wird derzeit zum Endlager für radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung umgerüstet. Rund 90 Prozent der in Deutschland anfallenden radioaktiven Abfälle gehören in diese Kategorie, sie beinhalten aber nur etwa 0,1 Prozent der gesamten Radioaktivität allen Abfalls.

www.endlager-konrad.de

© Bundesamt für Strahlenschutz