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Fachworkshop zur Beschleunigung der Rückholung

Blick über die Zuschauer auf das Podium der Infoveranstaltung am 25.09.2012 Infoveranstaltung zu den Ergebnissen der Fachtagung am 25.09.2012Öffentliche Veranstaltung zur Asse-Fachtagung am 25.09.2012 in der Wolfenbütteler Lindenhalle

Die Arbeiten zur sicheren Schließung des Endlagers Asse lassen sich beschleunigen. Das ist das Ergebnis des zweitägigen Fachworkshops, zu dem das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am 24. und 25. September 2012 nach Wolfenbüttel eingeladen hatte. In konstruktiver und lösungsorientierter Atmosphäre erörterten 110 Experten aus dem gesamten Bundesgebiet konkrete Beschleunigungsmöglichkeiten für die Stilllegung der Asse.

Die einzige Möglichkeit, die Asse sicher zu schließen, ist nach derzeitigem Kenntnisstand, die Abfälle aus dem Endlager herauszuholen. Um die Rückholung zu beschleunigen, so ein Fazit der Teilnehmer, sollten der neue Bergungsschacht (Schacht 5) und das Zwischenlager unverzüglich geplant und gebaut werden. Der neue Bergungsschacht ist erforderlich, um die Abfälle sicher aus der Schachtanlage herauszubringen. Zudem könnten dann mehr Beschäftigte unter Tage eingesetzt werden. Das Zwischenlager wird benötigt, um die Abfälle dort bis zur Endlagerung aufzubewahren. Die Ergebnisse des Workshops werden zusammengeführt und der Projektablaufplan bis Ende des ersten Quartals 2013 entsprechend angepasst.

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz