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Berichte der Umgebungsüberwachung

Die Asse-GmbH führt aufgrund der gesetzlichen Vorgaben der Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen (REI) Untersuchungen verschiedener Umweltmedien (wie z.B. Luft, Wasser, Boden oder Bewuchs) rund um die Schachtanlage Asse II durch. Die Ergebnisse werden in Quartals- und Jahresberichten dokumentiert und nachfolgend veröffentlicht.

Neben dem Betreiber der Schachtanlage Asse II führt eine unabhängige Stelle Überwachungsmessungen in der Umgebung der Schachtanlage nach den gesetzlichen Vorgaben der Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen (REI) durch. In den Jahren 2008 und 2009 war dies der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) übernahm die Überwachungsmessungen in den Jahren 2010 bis 2012. Seit 2013 führt die LUFA-ITL das Messprogramm der unabhängigen Messstelle durch.

Die quartalsweise erhobenen Messergebnisse werden seit 2009 von der Asse-GmbH und seit 2010 von den unabhängigen Messstellen in Quartalsberichten veröffentlicht. Die Messergebnisse aus dem vierten Quartal befinden sich jeweils im Jahresbericht.

Bitte beachten Sie, dass die Ergebnisse des LAU aus den beiden ersten Quartalen des Jahres 2010 in einem Bericht zusammengefasst sind. Ebenso hat die LUFA-ITL 2013 die Ergebnisse der beiden ersten Quartale zusammengefasst.

Hinweis

Die Auswahl der wesentlichen Unterlagen, welche zur Veröffentlichung gemäß § 57 b Abs. 9 AtG vorgesehen sind, erfolgt nach festgelegten Kriterien. Das BfS veröffentlicht einen ersten Entwurf der Kriterien, nach denen Unterlagen zur Veröffentlichung auf der Asse-Internetplattform ausgewählt werden sollen. Die Liste der Unterlagen wird sukzessive um weitere wesentliche Unterlagen ergänzt.

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz