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Bergwerk

Niemand kann im Moment sagen, wie lange die Schachtanlage Asse II für eine ordnungsgemäße Schließung noch zugänglich ist. Dies bedeutet, dass das BfS so schnell wie möglich entscheiden muss, wie die Anlage am sichersten geschlossen werden kann.

Im Januar 2010 hat das BfS bekanntgegeben, welche Option es in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) als beste der drei diskutierten Stilllegungsoptionen (Rückholung, Umlagerung oder Verfüllung) ausgewählt hat. Die Rückholung der Abfälle aus der Schachtanlage Asse II ist nach jetzigem Kenntnisstand die beste Variante beim weiteren Umgang mit den dort eingelagerten radioaktiven Abfällen.

Video: Das Bergwerk

Die Schachtanlage Asse II ist eines von ehemals drei Bergwerken, die Anfang des 20. Jahrhunderts zur Salzgewinnung angelegt wurden.

Video: Randbedingungen

In dem mehr als 100 Jahre alten Bergwerk treten seit Jahrzehnten Probleme bei der Stabilität des Grubengebäudes auf.

Video: Befahrung der Schachtanlage Asse II

Der Film nimmt Sie mit auf eine Befahrung der Schachtanlage Asse II. Begleiten Sie eine Besuchergruppe bis in 750 Meter Tiefe und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von den Herausforderungen vor Ort sowie vom aktuellen Stand der Arbeiten zur Rückholung. Wollen Sie selbst einmal an einer Befahrung teilnehmen, stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen der INFO ASSE gerne zur Verfügung.

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz