Navigation und Service

Grundwasser

Grundwasser kann in porösen Gesteinen und entlang vorhandener Störungen fließen. Mit zunehmender Tiefe wird das Grundwasser salzhaltiger. Im Bereich des Salzgesteins ist es in der Regel mit Salz gesättigt. Es kann somit kein weiteres Steinsalz mehr auflösen.

Video: Die Asse und das Grundwasser

Dieser Film erklärt die geologischen Verhältnisse und die Grundwasserbewegungen im Deckgebirge des Asse-Höhenzugs.

Zutrittswässer Quelle: BfS

Video: Zutrittswässer

Seit 1988 dringen Zutrittswässer in die Schachtanlage Asse II ein. Es handelt es sich um Grundwasser aus dem Deckgebirge, das mit Steinsalz gesättigt ist. Aktuell sind es rund 12,5 Kubikmeter pro Tag. Die Zutrittsstelle liegt in einer Tiefe von 500 bis 600 Metern.

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz