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Kontamination

Flüssigkeiten können beim Kontakt zu den eingelagerten Abfallgebinden radioaktive Stoffe aufnehmen. An mehreren Stellen im Bergwerk ist dies der Fall. Solche belasteten Lösungen müssen separat gefasst und radiologisch beobachtet werden. Sie dürfen nicht mit anderen Flüssigkeiten gemischt werden und müssen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen als radioaktive Abfälle behandelt werden.

Video: Kontamination

Schon seit der Einlagerungszeit ist bekannt, dass sich unter dem Boden der Einlagerungssohle in 750 Metern Tiefe Feuchtigkeit befindet.

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz