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Schachtanlage AsseSchacht 5

Parallel zu den Planungsarbeiten der Rückholung verfolgt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den Plan, einen Bergungsschacht (Schacht 5) zu bauen. Für die Rückholung und den Transport der Abfälle nach über Tage ist ein neuer Schacht erforderlich.

Am 5. Juni 2013 startete die erste Erkundungsbohrung für den geplanten neuen Bergungsschacht.

AbfälleFaktenerhebung

Damit die eingelagerten radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II zurückgeholt werden können, müssen für eine sichere Planung Unsicherheiten und Wissenslücken beseitigt werden. Bisherige Erfahrungen bei der Erkundung und den Zeitabläufen der Genehmigungsverfahren haben gezeigt, dass diese nicht im Einklang mit dem Ziel einer möglichst zügigen Rückholung stehen.

Blick auf die Wendelstrecke

Schachtanlage AsseDas Bergwerk

Schachtanlage AsseZutrittswässer und Salzlösungen

Durch Klüfte im umliegenden Gebirge dringen salzhaltige Zutrittswässer über die Südflanke in die Schachtanlage Asse ein. Sie werden unter Tage gefasst. Bevor sie das Gelände der Asse verlassen dürfen, müssen sie ein strenges Freigabeverfahren durchlaufen. Zutrittswässer, die mit radioaktiven Abfällen in Berührung gekommen sind, verbleiben im Bergwerk.

Schachtanlage AsseNotfallvorsorge

Zum sicheren Betrieb einer Schachtanlage verlangt das Bergrecht die "Vorsorge gegen vorhersehbare größere Ereignisse". Für die Schachtanlage Asse hat das BfS deshalb einen Notfall- und Alarmplan erstellt, der regelmäßig fortgeschrieben und aktualisiert wird.

Darüber hinaus sieht das Atomrecht weitergehende Notfallplanungen in Form einer systematischen Notfallvorsorge vor.

© Bundesamt für Strahlenschutz