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Was passiert in der Asse?

Arbeiten für eine sichere Stilllegung

Umgebungsüberwachung

  • Die Umgebung der Schachtanlage Asse II wird kontinuierlich überwacht.
  • Die Ergebnisse der Messstellen werden in Quartals- und Jahresberichten zusammengefasst und veröffentlicht.

Die Umgebung der Schachtanlage Asse II wird sowohl vom Betreiber als auch von einer unabhängigen Messstelle kontinuierlich überwacht. Proben von Luft, Wasser, Boden und Gras rund um die Schachtanlage werden untersucht und die Messergebnisse in Quartals- und Jahresberichten veröffentlicht. Grundlage aller Messungen zur Umgebungsüberwachung ist die "Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen" (REI).

Thermolumineszenz- Dosimeter Thermolumineszenz- Dosimeter (TLD)Thermolumineszenz- Dosimeter (TLD)

Aktuelle Werte der Umgebungsüberwachung

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen kurzen Überblick über aktuellen Messwerte der Umgebungsüberwachung:

Hinweise zu den Messungen und Messwerten

Den Messungen des Betreibers werden Überwachungsmessungen einer unabhängigen Messstelle gegenübergestellt. Diese wurde in den letzten Jahren durch verschiedene Institutionen durchgeführt:

  • Seit 2013: LUFA-ITL GmbH,
  • 2010 - 2012: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU),
  • 2008 - 2009: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Durch die Wechsel der zuständigen Messstellen ist es teilweise zu geringfügigen Unterschieden bei den Messergebnissen der zu untersuchenden Proben gekommen. Dies kann auf die jeweils verwendeten Messmethoden und Messgeräten zur Bestimmung der Aktivitäten zurückgeführt werden. Je nach Messgerät kann eine sogenannte Nachweisgrenze (NWG) erreicht werden, die ein Maß für die Empfindlichkeit des gewählten Analyseverfahrens ist. Geringfügige Unterschiede können aber auch die Proben selbst verursacht werden, wenn z.B. die Größe der Probe variiert.

Regelmäßige Berichte

In Jahresberichten werden die wichtigsten Daten der betreibereigenen Umgebungsüberwachung sowie der Überwachung durch eine unabhängige Messstelle veröffentlicht. Quartalsberichte ergänzen die Dokumentation.

Weitere Messwerte

Unter der Rubrik "Weitere Messwerte" finden Sie die

Stand: 09.08.2016

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz