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Was passiert in der Asse?

Arbeiten für eine sichere Stilllegung

Weitere Messwerte und Berichte

Zusätzliche Umgebungsüberwachung

In ihren Jahresberichten stellen die landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Nord-West und die Bezirksstelle Braunschweig der Landwirtschaftskammer Niedersachsen die Ergebnisse der zusätzlichen Umgebungsüberwachung im Bereich der Schachtanlage Asse II vor. Die Ergebnisse der zusätzlichen Umgebungsüberwachung bestätigen die Ergebnisse der gesetzlich vorgeschriebenen Messprogramme nach REI. Ein Aktivitätsbeitrag der Schachtanlage Asse II ist nicht erkennbar bzw. nachweisbar.

Messwerte der abtransportierten Zutrittswässer

Aus dem Nebengebirge rund um den Salzstock der Asse dringen salzhaltige Zutrittswässer in die Schachtanlage ein. Solange sie in der Grube verbleiben, nehmen sie Tritium aus der Grubenluft auf. Um dies zu vermeiden, werden die Zutrittswässer auf der 658-Meter-Sohle aufgefangen und in höhere Schachtbereiche gepumpt.

Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchungen in Kissenbrück

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat das Trinkwasser der Gemeinde Kissenbrück von Anfang 2009 bis Ende 2011 auf Wunsch der Gemeinde monatlich auf Radionuklide aus der nahe gelegenen Schachtanlage Asse II überprüft. Den Ergebnissen zufolge enthält das Trinkwasser der Gemeinde Kissenbrück keine Radionuklide aus der Schachtanlage Asse II.

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz