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Was wird aus der Asse?

Sicherheit für kommende Generationen

3D-seismische Testmessung

Im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) hat die Asse-GmbH eine dreidimensionale (3D) seismische Testmessung durchgeführt. Dazu musste eine beauftragte Firma zunächst das Einverständnis (Betretungserlaubnis) der betroffenen Grundstückseigentümer einholen.

Übersichtskarte mit vorläufiger Messfläche (Vorplanung) Übersichtskarte mit vorläufiger MessflächeÜbersichtskarte mit vorläufiger Messfläche (Vorplanung)

Ablauf der Testmessung

Bei der Testmessung wurden zunächst die Anregungs- und Geophon-Punkte eingemessen, verlegt und durch ein Kabelnetz miteinander verbunden. Vibratoren, die an speziell konstruierten Fahrzeugen angebracht wurden, erzeugten seismische Signale (Schwingungen).

Nach Abschluss der etwa zwei Wochen dauernden Messungen sind Geophone und Kabel demontiert und die Grundstücke wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt worden.

Ergebnis der Testmessung

Bei der Testmessung wurden zunächst nur Felddaten ermittelt, die Experten anschließend mit einer speziellen Software ausgewertet haben. Erst nach Abschluss aller Prüfungen konnte entschieden werden, ob und in welchem Umfang eine Hauptmessung sinnvoll ist.

Stand: 18.08.2016

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz