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Was wird aus der Asse?

Sicherheit für kommende Generationen

Auswirkungen der 3D-seismischen Messungen

Das Messverfahren ist für Mensch und Tier kaum wahrnehmbar und ungefährlich.

Vibrationsfahrzeuge Konvoi von VibrationsfahrzeugenVibrationsfahrzeuge

Die für das Messverfahren ausgesendeten seismischen Wellen sind für Mensch und Tier kaum wahrnehmbar und völlig ungefährlich.

Die isolierten Mess-Kabel führen keinen Strom und können gefahrlos berührt und befahren werden. Um die Messergebnisse nicht zu beeinflussen, sollten sie aber nicht verschoben werden.

Während der Messphase kann es durch den Konvoi der seismischen Messfahrzeuge im betroffenen Gebiet auf Straßen und Wegen zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen kommen.

Für die Messungen werden Zugangs- und Wegenutzungsrechte im Messgebiet benötigt. Mitarbeiter des ausführenden Unternehmens werden die betroffenen Grundstückseigner persönlich aufsuchen, um dies abzuklären.

Vermeidung von Schäden

Um die mit dieser Messmethode verbundenen Beeinträchtigungen für Mensch und Natur auf ein Minimum zu begrenzen, werden die Arbeiten vornehmlich in den Wintermonaten ausgeführt und sorgfältig vorbereitet. Mit den zuständigen Behörden wird abgestimmt, in welchen Gebieten besondere Schutzmaßnahmen anzuwenden sind. Auf spezielle Belange des Natur- und Umweltschutzes wird Rücksicht genommen.

Die für das Bohren eingesetzten Fahrzeuge werden dem jeweiligen Gelände entsprechend ausgerüstet - beispielsweise mit Niederdruckreifen, um Flur- und Wegeschäden so gering wie möglich zu halten. Schäden an Gebäuden und Einrichtungen werden durch die Einhaltung von Mindestabständen nach entsprechenden Vorschriften vermieden.

Im Zuge seismischer Messungen aufgetretene Flur-, Wege- und sonstige Schäden werden - bei Bedarf - unmittelbar nach Beendigung der Arbeiten aufgenommen und einvernehmlich geregelt.

Stand: 18.08.2016

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz