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Was wird aus der Asse?

Sicherheit für kommende Generationen

Errichtung von technischen Anlagen und Infrastruktur (untertägige Anlagen)

Das Konzept zur Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse sieht vor, die Abfälle unter Tage weitgehend fernhantiert aus den Einlagerungskammern zu bergen. Anschließend sollen die Abfälle in Transportbehälter verpackt und für den Transport nach über Tage bereitgestellt werden. Für diese Arbeitsschritte müssen technische Anlagen und Geräte sowie die erforderliche Infrastruktur geplant und errichtet werden.

Stand der Planungsarbeiten

Die Planungsleistungen für die technischen Anlagen und untertägigen Einrichtungen und Infrastrukturbereiche werden noch ausgeschrieben. Hierfür sind die Ergebnisse aus der ober- und untertägigen Standorterkundung erforderlich.

Ob und wo ein neuer Schacht und untertägige Infrastrukturräume geschaffen werden können, hängt von der geologischen Struktur ab. Am geplanten Schachtstandort muss beispielsweise ausreichend Salzgestein für die Auffahrung von Infrastrukturräumen vorhanden sein, um den Sicherheitsabstand zu wasserführenden Schichten des Nebengebirges einhalten zu können.

Die Ergebnisse der Faktenerhebung der Einlagerungskammern 7 und 12 liefern Randbedingungen für die Planungen des untertägigen Rückholvorgangs (Auslegung notwendiger Abschirmungen etc.) und für die Auslegung der geplanten Anlage zur Verpackung der Abfälle.

Stand: 30.11.2016

Übergangsweiser Verbleib der Fachaufgaben der BGE mbH im BfS

Am 30. Juli 2016 ist das "Gesetz zur Neuordnung der Organisationsstruktur im Bereich der Endlagerung" in Kraft getreten. Es sieht vor, für die operativen Aufgaben der Standortsuche, der Errichtung und des Betriebs der Endlager sowie der Schachtanlage Asse II und des Bergwerks Gorleben eine staatseigene Gesellschaft zu gründen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH). Diese soll die Betreiberaufgaben des BfS sowie die Aufgaben der Asse-GmbH und der DBE mbH konzentrieren.

Die BGE mbH befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Nach Sicherstellung der Handlungsfähigkeit sollen die entsprechenden Aufgaben vom BfS auf die BGE mbH übertragen werden. Bis zur Aufgabenübertragung auf die BGE GmbH bleibt das BfS für diese Aufgaben zuständig.

© Bundesamt für Strahlenschutz