Die Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel

ist ein rund 100 Jahre altes Kali- und Salzbergwerk.

Das Helmholtz Zentrum München hatte das Bergwerk von 1965 bis 1995

im Auftrag des Bundesforschungsministeriums genutzt,

um die Handhabung und die Lagerung von radioaktiven Abfällen

in einem Endlager zu erproben.

Zwischen 1967 und 1978

wurden in 125.787 Fässern 46.930 Kubikmeter

radioaktive Abfälle eingelagert.

Zu Beginn des Jahres 2009 hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

das Helmholtz Zentrum München als Betreiber der Asse abgelöst.

Die Aufgabe des BfS ist es, die Asse unverzüglich stillzulegen.

Die Stilllegung soll nach Rückholung

der radioaktiven Abfälle aus der Anlage erfolgen.