Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet

für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt

vor Schäden durch ionisierende

und nichtionisierende Strahlung.

Im Bereich der ionisierenden Strahlung geht es zum Beispiel

um die Röntgendiagnostik in der Medizin,

die Sicherheit beim Umgang mit radioaktiven Stoffen in der Kerntechnik

und den Schutz vor erhöhter natürlicher Radioaktivität.

Zu den Arbeitsfeldern im Bereich nichtionisierender Strahlung gehören unter anderem

der Schutz vor ultravioletter Strahlung und vor den Auswirkungen des Mobilfunks.

Dabei hat neben der Abwehr von unmittelbaren Gefahren

die Vorsorge zum Schutz der Bevölkerung,

der Beschäftigten in der Arbeitswelt

sowie der Patientinnen und Patienten in der Medizin eine entscheidende Bedeutung.

Das BfS ist eine selbständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde

im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Gegründet wurde das BfS 1989 mit dem Ziel,

Kompetenzen auf den Gebieten Strahlenschutz, kerntechnische Sicherheit

und Entsorgung radioaktiver Abfälle zu bündeln.

Aufgabenfelder des BfS sind der gesundheitliche, der umweltbezogene

und der physikalisch-technische Strahlenschutz,

der radiologische Notfallschutz, die kerntechnische Sicherheit,

die staatliche Verwahrung von Kernbrennstoffen,

die Entsorgung radioaktiver Abfälle

sowie die Sicherheit der Beförderung und Aufbewahrung von Kernbrennstoffen.